Google gibt die Möglichkeit eine PageRank-Abstrafung zu überprüfen

Derzeit sorgt ein Beitrag im Forum bei Abakus für Furore und glaubt man dieser Meldung, so hat Google seit neustem eine Abfragemöglichkeit für Penalties, also Abstrafungen, im PageRank-Bereich. Somit ist es also möglich, zu ermitteln, ob der PageRank einer Domain dem tatsächlichen PR aufgrund der Verlinkung entspricht, oder ob Google in der Vergangenheit eine Domain abgestraft hat.

Wie funktioniert die Sache nun? Zum einen setzt das Ganze eine installierte PageRank-Anzeige im Browser voraus (z.B. SearchStatus für den Mozilla Firefox). Zum anderen ruft man eine Domain über die fiktive Subdomain hyves, genauer über http://hyves.domain.tld auf. Die Pagerank-Abfrage dieser Subdomain zeigt nun drei unterschiedliche Ergebnisse an – und dies unabhängig davon, ob eine betreffende Domain überhaupt existiert:

  • PR-0 – Die aufgerufene Domain ist komplett gebannt worden
  • PR-4 – Die aufgerufene Domain wurde mit einer PR-Reduktion abgestraft
  • PR-7 – Die aufgerufene Domain erhilet bisher keine Abstrafung

Im Klartext heisst dies, möchte man eine Domain prüfen, so ruft man z.B. http://hyves.ulf-theis.de auf (meine Domain durch die betreffende Domain ersetzen). In meinem Fall wird ein PR-7, also alles in Ordnung angezeigt und auch der richtige AlexaRank wird über diesen Aufruf in meiner Anzeige (SearchStatus) ausgegeben. Im Browser selbst erscheint ein "Seiten-Ladefehler", was auch nicht weiter stört. Es zählt wie gesagt nur, was die PageRank-Anzeige ausgibt.

Da ich auch einige Domains kenne, von denen ich weiß, dass diese in der Vergangenheit bereits von Google abestraft wurden, kann ich bisher nur sagen, dass alle von mir abefragten Domains entsprechend mit PR-4 ausgegeben wurden.

Zu oben genanntem Beitrag im Abakus-Forum geht es hier.

Update 21.01.08: Wie es aussieht, hat Google aufgrund der großen Resonanz in der Blogsphäre der ganzen Sache einen Riegel vorgeschoben. Zum jetzigen Zeitpunkt funktioniert diese Abfragemethode jedenfalls nicht mehr.

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Der Beitrag wurde am Dienstag, den 20. Januar 2009 um 20:44 Uhr veröffentlicht und wurde unter SEO, Suchmaschinen abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Patrick Amrhein

    Das Ganze funktioniert nicht mehr, da Google den Fehler bemerkt hat. Kein Wunder, bei den vielen Beiträgen (gebt mal in Google einfach “inurl:hyves” ein!!).
    Gruß Patrick

  2. Snip

    Schade eigentlich, aber das war ja zu erwarten. Ich verstehe aber die Google Politik nicht, warum sie das nicht zulassen.

    Gruß aus Hamburg

  3. Thomas

    ich verwette meine Schwiegermutter (würde ich auch verschenken bitte melden) das dies eine super Markestrategie von Google war..

  4. so

    Das war leider nur ein kurzes vergnügen. Google hat diesmal wirklich sehr schnell reagiert. Schade…

    Admin Kommentar: Mein Lieber Selcuk, ein Link wäre doch ok gewesen oder?

  5. naund

    Ist doch klar, dass Tante G alles versucht, um so wenig wie möglich zu verraten. Sonst wären ja die zukünftigen PR-Updates langweilig, oder?

    Admin Kommentar: Aber direkt unter anderem Namen auf seinen eigenen Kommentar antworten, um noch einen Link woanders hin abzugreifen? Sorry, aber kann ich einfach nicht leiden.

  6. Yannick

    Leider war der Spuk dann ja auch schnell wieder vorbei.. war auf jeden Fall mal wieder eine interessante Story :)

  7. Richard P.

    “PR-0 – Die aufgerufene Domain ist komplett gebannt worden”

    Diese Artikel-Seite hat bei mir laut Firefox-Toolbar auch PR-0. D.h. sie wurde gebannt? Falls ja, ist das auf den Inhalt des Artikels zurückzuführen?

  8. Ulf (Admin)

    Richard, das ganze funktionierte im Januar für genau einen Tag (siehe Update am Schluss), danach hat Google der Sache einen Riegel vorgeschoben.

  9. Paul

    Wie Ulf? So viel Aufwand für nur eine Tag?
    Wie hat sich den diese Information an nur einem Tag so rasend im Netz verbreitet?
    Ich hätte es gerne getestet, … schade.

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